Digitale Transformation im Handel

Digitale Transformation im Handel

Digitalisierung weiter vorangetrieben

Im Auftrag der Deutschen Telekom wurde von techconsult eine Benchmark-Studie durchgeführt, die zu diesem Ergebnis kommt: Die deutschen Handelsunternehmen haben ihre digitale Transformation im vergangenen Jahr weiter vorangetrieben!

Um für ihre Kunden noch attraktiver zu werden, setzen Händler heute ganz unterschiedliche (IT-)Services ein, wobei die Zielsetzung fast immer der verbesserte Kundennutzen ist. Multichannel, Omnichannel und Customer Journey sind für Händler keine Fremdwörter mehr und zunehmend mehr wandelt sich der ehemalige Verkäufermarkt zu einem Käufermarkt, weil die Leistungen immer transparenter und die Kaufoptionen immer vielfältiger werden. Es ist längst keine Frage mehr, ob ein Handelsunternehmen eine Website besitzt, ob die Produkte auch in einem Webshop gekauft werden können oder ob durch die Digitalisierung der Geschäftsprozesse die Kundenorientierung weiter verbessert wird – es ist nur noch eine Frage des „Wann“. Auch im Weinhandel ist zu beobachten, dass der Kauf über einen Webshop beim Händler der eigenen Wahl zunehmend Akzeptanz beim Konsumenten findet.

An der Digitalisierung führt für den Handel kein Weg vorbei. Denn aufgrund des harten Wettbewerbs und deutlich sinkender Gewinnmargen müssen die Unternehmen an ihrer Profitabilität arbeiten nun ihre Effizienz steigern.

Was ist „Digitale Transformation“?

Digitale Transformation

Zunächst möchten wir beschreiben, was die digitale Transformation nicht ist: Die Einführung eines Webshops, einer Website oder das Engagement auf einer Social Media Plattform wie Facebook. Diese Maßnahmen können Teile einer digitalen Transformation sein, aber sie stellen nicht die Transformation als solches dar.

Bei der digitalen Transformation richtet sich ein Unternehmen sowohl in Hinblick auf die Markterschließung als auch bezogen auf die eigenen, internen Prozesse neu aus und bewertet dabei den Nutzen digitaler Technologien. Dabei steht selbstverständlich der Kundennutzen im Vordergrund, der sich auch durch die Optimierung der eigenen Prozesse ergeben kann, weil zum Beispiel das Verkaufspersonal mehr Zeit für kundenzentrierte Gespräche hat, statt Routineaufgaben zu erledigen, die auch ein Computerprogramm erledigen könnte.

Anregungen und Beispiele

Omni-Channel-Strategie

Welcher zusätzliche Kundennutzen kann entstehen, wenn Sie in Ihrem Unternehmen Plattformen wie Facebook, Twitter, Snapchat oder Instagram einsetzen? Welcher Nutzen entsteht Ihren Kunden, wenn Sie einen responsiven Webshop zur Verfügung stellen, Konzepte wie Click & Collect umsetzen und Sie durch eine gute SEO-Arbeit von den Suchmaschinen gut gefunden werden?

Warenwirtschaft, Kasse, CRM und andere Prozesswerkzeuge

Wie viel Routinearbeit wird heute manuell erledigt und kann diese Arbeitszeit zugunsten der Kunden anders eingesetzt werden, wenn Computerprogramme sie erledigen würde?

Sie merken, es gibt eine Vielzahl von Fragestellungen, die immer wieder auf ganz ähnliche Fragestellungen hinzielen: Wie kann es für Ihre Kunden besser, einfacher, transparenter, bequemer werden, damit Sie Ihren Unternehmenserfolg nachhaltig stabilisieren und ausbauen können?

Digitale Mehrwerte

Die Studie bestätigt unseren Eindruck, dass der primäre, digitale Mehrwert die Verbesserung der Kundenbeziehung ist.

71 Prozent der Unternehmen, die eine Kundendatenbank einsetzen, sagen, dass diese den Umsatz steigert. 73 Prozent der Unternehmen, die Cloud-Lösungen nutzen, sprechen von effizienteren Prozessen und einer flexibleren Organisation

Die Optimierung der Produktivität im Unternehmen sowie die Verbreitung neuer digitaler Angebot und Geschäftsmodelle sind ebenfalls wichtige digitale Mehrwerte.

75 Prozent der Unternehmen, die eine eigene Webseite haben, steigern ihren Umsatz.

Ebenfalls zeigt die Studie, dass sich Digitalisierung auszahlt. Sie steigert den Umsatz und alle relevanten Unternehmenskennzahlen verbessern sich durch die digitale Transformation:

  • Absatz
  • Neukundengewinnung
  • Produkt- und Servicequalität
  • Dauer der Auftragsabwicklung
  • Reaktionsgeschwindigkeit auf Kundenanfragen
  • Anzahl neuer Ideen und Innovationen

Fazit und Empfehlungen

Der Handel erreicht im Vergleich mit anderen Branchen einen eher niedrigen Indexwert. Allerdings ist hier die Spreizung bekanntlich sehr groß. Während die – an ihrer Größe gemessenen – Top-Unternehmen Indexwerte von 85 Punkten erreichen, stehen gerade die kleinen und mittleren Marktteilnehmer (KMU) oftmals erst am Anfang ihrer Digitalisierungsstrategie. Hier schlummern noch viele Potenziale.

Die Studie beinhaltet eine wichtige Empfehlung: Digitalisieren! Der Zusammenhang zwischen unternehmerischen Erfolg und guter Digitalisierungsstrategie ist vorhanden. Bei kleineren Handelsunternehmen führen bereits überschaubare Digitalisierungsprojekte wie zum Beispiel die Erneuerung der Website oder die Einführung eines CRM-Systems zu einer positiven Umsatzentwicklung.

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(Quelle: Deutsche Telekom AG – Digitalisierungsindex Mittelstand. Der digitale Status Quo. Studie finden Sie als PDF finden Sie hier.)

 

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