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Grafik zur Umsatzentwicklung im Weinhandel
30/10/2018

Umsatzentwicklung im Weinhandel 2018


Gute Nachrichten zur Umsatzentwicklung im Weinhandel: 2017 war ein gutes, für viele Weinfachhändler sogar ein rekordverdächtiges Jahr. Dennoch konnten viele Unternehmen sich in diesem Jahr weiter verbessern. Einige Weinhandlungen konnten jedoch kein Umsatzplus erwirtschaften. Lesen Sie im Folgenden, welche Kriterien oft über Erfolg und Misserfolg entscheiden…

Tendenz: steigend

Der Handelsverband Deutschland (HDE) geht davon aus, dass der Einzelhandel in diesem Jahr insgesamt einen Netto-Umsatz von 523,6 Mrd. EUR erwirtschaften wird. Das entspricht einer Steigerung von > 10 Mrd. bzw. 2 % im Vergleich zum Vorjahr.  Dabei differenziert der HDE ganz klar zwischen stationärem und Onlinehandel: Demzufolge beträgt das nominale Wachstum im stationären Handel 1,2 %, während die Onlineumsätze um 10 % steigen.

Immer schwerer wird es nach Einschätzung des Handelsverbandes für Unternehmen mit bis zu 10 Mitarbeitern, insbesondere in den Innenstädten. Betriebe mit diesen Eckdaten verzeichnen in den meisten Fällen rückläufige Umsätze. Im Branchenvergleich gibt es einen klaren Gewinner: Der Lebensmittelhandel verzeichnet insgesamt die besten Ergebnisse. Knapp die Hälfte aller Lebensmittelhändler erzielten im ersten Halbjahr 2018 bessere Ergebnisse als im Vorjahr. 30 % verzeichneten konstante Umsätze, jeder 5. Betrieb verschlechterte sich. Im Vergleich zu anderen Branchen betrachtet ein durchweg positives Ergebnis – denn gut die Hälfte aller Anbieter von Bekleidung, Möbeln und Elektronik verzeichneten rückläufige Umsatzzahlen im Vergleich zu 2017. 

Umsatzentwicklung im Weinhandel: Die Erfolgsfaktoren

Einer der wichtigsten Erfolgsfaktoren ist und bleibt die Vernetzung der Kanäle: Wer seinen Kunden sowohl persönlich, als auch online zur Verfügung steht, hat die Nase vorn. Multichannel-Händler profitieren vom wachsenden Onlinehandel. Nach Angaben des HDE vertreiben nur 35 % der deutschen Einzelhändler Ihre Produkte auch online: 25 % über einen eigenen Webshop, 15% nutzen Marketplaces wie Amazon, E-Bay und/oder lokale Plattformen.

Quelle: Handelsverband Deutschland – Herbstpressekonferenz


Bildquelle: ©AndreyIkryannikov/aquamarine1paint – 123RF  


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