Abgemahnt?!

Abgemahnt?!


Abmahnungsgründe2015_nach einer Studie von Trusted Shops

Viele Weinhändler und Weingüter, die einen eigenen Onlineshop betreiben, haben schon mindestens einmal eine Abmahnung erhalten. Erschreckend: Oft schlagen einzelne Abmahnungen mit 1.500 EUR und mehr zu Buche. Und meist trifft es „die Kleinen“, die im Web nur einen Teil Ihres Umsatzes erwirtschaften.

Die häufigsten Abmahngründe 2015

Nach einer Studie von Trusted Shops¹ betrafen 20% der im letzten Jahr gerügten Verstöße das Widerrufsrecht. Auf Platz 2 liegen Verletzungen von Markenrechten (18%) – häufig völlig unbewusst dadurch, dass in Produktbeschreibungen geschützte Begriffe ohne die Zustimmung des Rechteinhabers verwendet werden.

An dritter Stelle (15%) folgen „falsche oder irreführende Preisangaben“: Diese beziehen sich idR auf falsch platzierte oder fehlende Grundpreisangaben. Die Vorschriften sind streng: Nach § 2 Abs.1 S.1, 2 PAngV muss der Grundpreis in unmittelbarer Nähe des Einzelpreises angezeigt und darf nicht hervorgehoben werden. Auch auf Produktdetailseiten und an jeder anderen Stelle im Onlineshop, an der mit Preisen geworben wird, ist die Grundpreisinfo erforderlich.

Auf Platz 4 landeten mit 12 % Verstöße gegen die Kennzeichnungsvorschriften für spezielle Produktgruppen (z. B. Lebensmittel). Unter Einbezug der Tatsache, dass diese Kennzeichnungspflichten nur bestimmte Branchen betreffen, während das Widerrufsrecht für alle Onlinehändler gilt, ein erschreckend hoher Anteil. Die Verordnungen und Gesetze sind oft sehr umfangreich, so dass nicht immer klar zu erkennen ist, welche Informationen in welcher Form bereitgestellt werden müssen. Diesem Thema widmen wir uns aufgrund seiner Relevanz für die Weinbranche Ende April in einem eigenen Artikel zur LMIV, die in der EU die Kennzeichnung von Lebensmitteln regelt. Wenn Sie diesen per Mail erhalten möchten, registrieren Sie sich einfach für unseren kostenlosen Newsletter (in der rechten Menüleiste).

Hinnehmen oder Wehren?

Wenn Sie eine Abmahnung erhalten, sollten Sie diese auf keinen Fall ignorieren. Sofern Sie fristgerecht und kooperativ reagieren, hat diese unter Umständen gar keine finanziellen Folgen. Manchmal genügen kleine  inhaltliche Veränderungen oder Unterlassungserklärungen, um die Abmahnung abzuwenden. In den meisten Fällen können die Kosten zumindest gesenkt werden.

Einfache Lösung

Mit euro-Sales Vino und einem vernetzten Webshop können Sie viele Risiken von vornherein vermeiden: Sie profitieren von einem System, das maßgeschneidert ist für den Verkauf von Weinen, Spirituosen und anderen Lebensmitteln. Somit gelingt es spielend leicht, branchenspezifische Vorschriften rechtskonform umzusetzen – damit es gar nicht erst zu einer Abmahnung kommt. Wenn Sie mehr zu diesem Thema erfahren möchten, schreiben Sie uns doch einfach eine kurze E-Mail oder rufen Sie uns an – wir beraten Sie gern!

¹Die gesamte Studie von Trusted Shops können Sie als PDF herunterladen.

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