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Sortiment im Weinhandel: Craft Beer
22/04/2021

Craft Beer im Weinhandel?

Auch für Weingenießer ist Bier längst kein Tabuthema mehr. Craft Beer findet man im Weinhandel als Nebensortiment immer häufiger. Zum morgigen „Internationalen Tag des Bieres“ möchten wir das Thema Craft Beer im Weinhandel einmal genauer unter die Lupe nehmen.

Sortimentsgestaltung im Weinhandel – Craft Beer meets Wein

Die Craft-Beer-Bewegung hat ihren Ursprung in den Vereinigten Staaten. Von tausenden Brauereien überstanden die Prohibition nur Großbetriebe wie Miller oder Anheuser-Busch, die zwischen 1920 und 1933 auf alkoholfreie Getränke ausweichen konnten. Diese dominierten fortan den amerikanischen Markt, was zu oftmals geschmähten wässrigen und geschmacklosen Standardbieren führte. Das 1988 erstmals hergestellte „Samuel Adams Boston Ale“ wurde zum Auslöser einer Bierrevolution, die heute unter dem Namen Craft Beer beinahe die ganze Welt erfasst hat. Und das sehr erfolgreich denn rund ein Fünftel des Bierumsatzes in Deutschland wird mittlerweile mit Craft Beer gemacht. Das haben in Europa auch viele Weinmacher erkannt und Craft Beer wird seither immer häufiger im Weinhandel erfolgreich angeboten.

Mit diesem Beitrag möchten wir Sie inspirieren. Die Frage nach dem Alleinstellungsmerkmal im Weinhandel ist ein wichtiger wirtschaftlicher Aspekt. Bieten Sie Ihre Kunden ein maßgeschneidertes Qualitätssortiment an. Überdenken Sie einfach mal Ihr Sortiment und stellen sich folgende Fragen: Was biete ich an, was meine Mitbewerber nicht haben? Passt Craft Beer in meinen Weinhandel? Wie kann ich ein Nebensortiment in meine Warenwirtschafts-Software integrieren? Wie kann ich meine Verkaufsstrategie optimieren?

Nebensortimente: Vergrößern Sie Ihre Kundengruppe

Weinhändlerinnen und Weinhändler, die weiterhin im Wettbewerb bestehen möchten, benötigen unbedingt eine moderne und innovative Unternehmensstrategie. Der stationäre Weinhandel ist ein wichtiger Standpunkt und ein Ort, wo Sie mit Ihren Kunden persönlich kommunizieren können. Sortimentserweiterungen sollten nicht bloß Folge des harten Wettbewerbsdrucks sein, sondern sie zeigen auch, dass der Kunde mitbestimmen kann. Dank Social Media, Internet und Co. haben nicht nur Online-, und auch stationäre Weinhändler viel mehr Möglichkeiten, mit ihren Kunden in Kontakt zu treten. Das ist eine große Chance! So lassen inzwischen viele Unternehmen ihre Kunden per Social Media mitbestimmen, wie das Design, die Verpackung eines neuen Produktes aussehen soll, welche Duftnote das limitierte Duschgel haben soll oder welche Geschmacksrichtung der neue Fruchtgummi.


Genauso gut können auch Sie als Weinhändler Ihre Kunden einladen, Produktwünsche mitzuteilen und so an der Sortimentserweiterung mitzuwirken. Sei es per Social Media oder auf konventionellem Weg. Sie können beispielsweise ein Gewinnspiel starten oder eine Wunschbox im Ihrem Weinladen aufstellen. Das ist übrigens eine schöne Idee, die Sie in Ihrem nächsten Kunden-Newsletter aufnehmen könnten. Konsumenten haben sich mittlerweile daran gewöhnt, aktiv mitbestimmen zu dürfen. Überlegen Sie einfach mal, welche Nebensortimente zu Ihrer Weinhandlung und Ihrer persönlichen Note passen. Vielleicht ist es ja tatsächlich ein Craft Beer? Vergrößern Sie Ihre Kundengruppe und Ihren Bekanntheitsgrad bei Wein- und Biergenießern.

Sortimentserweiterung in kleinen Schritten

Sortimentserweiterungen lassen sich gut in kleinen Schritten und mit geringem Risiko durchführen. Bestellen Sie Craft Beer für Ihren Weinhandel als Aktionsware zum testen in niedrigen Stückzahlen und erhöhen durch die begrenzte Verfügbarkeit die Begehrlichkeit der Ware. Auch als Reaktion auf Kundenwünsche (über Social Media oder im persönlichen Gespräch in Ihrer Weinhandlung) können probeweise einige Ergänzungsprodukte ins Sortiment aufgenommen werden. Denn: Erst wenn der Kunde wirklich kauft, zeigt sich, ob sich damit auch Umsatz generieren lässt.

Damit das neue Sortiment für den Kunden attraktiv ist, müssen die Produkte einen starken Kaufreiz bieten. Dieser kann darin bestehen, dass sie der Konsument ohnehin kauft, weil sie für ihn wichtig sind und dass er sie bislang nur deshalb woanders kauft, weil er sie bei „seinem“ Händler nicht bekommt. Umgekehrt kann der Anreiz das Außergewöhnliche sein: Craft Beer im Weinhandel beispielsweise!

Nebensortimente im Weinhandel wie Craft Beer, Geschenkartikel oder Feinkost verwalten Sie in euro-Sales Vino übrigens ganz einfach auf Knopfdruck. Sie können beispielsweise als Bundle oder Präsentkörbe mit Wein verknüpft werden. Sie möchten Ihr Sortiment erweitern oder umstrukturieren? Wir zeigen Ihnen gerne, wie das funktioniert. Gemeinsam analysieren wir Ihren Kundenstamm und die Umgebung, identifizieren aussichtsreiche Zielgruppen und erarbeiten gemeinsam eine sinnvolle Strategie um das nächste Geschäftsjahr zu verbessern. Vereinbaren Sie noch heute einen Termin mit einem unserer Experten unter der Telefonnummer 0 25 21 – 85 04-0 oder per E-Mail vino@eurosoft.net

Bildquelle: bondd, Ivan Mahileuchyk – 123RF.com / bearbeitet von eurosoft IT GmbH

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