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09/04/2020

Elektronische Zahlverfahren 2020

Elektronische Zahlverfahren werden auch im Weinhandel immer wichtiger: Deutsche Konsumenten zahlen nur noch selten mit Bargeld. Der Trend, der sich bereits Anfang diesen Jahres deutlich abzeichnete, wird durch die Corona-Krise verstärkt. Für viele Weinhändler wirkt sich das nicht nur auf das Tagesgeschäft an der Kasse aus: Auch im Lieferservice, der allerorts mehr und mehr von Weinliebhabern gefragt wird, wird die Barzahlung für Kunden und Händler zunehmend unattraktiver. Welche Alternativen können Sie im Liefer- und Versandgeschäft nutzen, um Ihren Kunden die schnelle und bequeme Zahlung zu ermöglichen? Wohin geht der Trend an der Kasse? Das erfahren Sie im folgenden Beitrag.

Welche Zahlarten bevorzugen Kunden 2020?

Nach Angaben der deutschen Kreditwirtschaft stand bereits im Februar 2020 fest: Bargeld- und kontaklose Zahlungen werden bei deutschen Verbrauchern immer beliebter. Die „aktuelle Situation“ verstärkt den Trend. Immer mehr Händler bitten Ihre Kunden darum, nicht mehr bar zu bezahlen. Das Wall Street Journal Deutschland beschrieb bereits im Jahr 2014 unter der Überschrift „So dreckig ist Geld wirklich“, dass Münzen und Scheine einen idealen Nährboden für Mikroorganismen darstellten. Eine Brieftasche „auf Körpertemperatur“ sei vergleichbar mit einer Petrischale, heißt es in dem Artikel.

Barzahlungen nehmen rasant ab

Kein Wunder also, dass Bargeld in Zeiten der Corona-Krise weiter an Beliebtheit verliert. Was nutzen Handschuhe an der Kasse, wenn der Verkäufer von Ihnen direkt Scheine entgegen nimmt? Ob dieses Risiko durch ein Schälchen für die Übergabe oder Ablegen auf dem Kassentresen minimiert wird, ist fraglich.

Zwar berichtete das Handelsblatt unlängst, dass Geldscheine weniger ansteckend seien, als ihr Ruf: Die Experten der Baseler Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) hielten die Gefahr einer Übertragung des Corona-Virus über Banknoten für gering – weil die wissenschaftlichen Evidenz dies vermuten ließe. Ob diese vorsichtige Formulierung Bargeld wieder populärer macht?

Darüber hinaus spielt nicht nur die Angst vor der Berührung mit dem Geld eine Rolle, sondern auch die Beschaffung: Weinhändler leiden unter erheblichem Mehraufwand im operativen Tagesgeschäft. Auch in Banken müssen die Hygieneregeln eingehalten werden, Warteschlangen werden immer länger.

Kontaktlos ist Trumpf

Anfangs war der deutsche Konsument noch skeptisch gegenüber der kontaktlosen Kartenzahlung. Doch das anfängliche Misstrauen löste sich schnell in Wohlgefallen auf: Die meisten Kunden schätzen es sehr, bei geringen Beträgen schnell und bequem – ohne PIN oder Unterschrift – zu bezahlen. Sicher einer der Gründe, dass die Deutschen nun auch kleinere Beträge vermehr mit Karte zahlen.

Für Weinhändler ist die Zunahme bargeldloser Zahlarten ebenfalls vorteilhaft, weil Prozesse an der Kasse automatisch beschleunigt werden. Auch beim Tagesabschluss. Gleichzeitig wird die Wahl des richtigen Providers für bargeldlose Zahlungen und der Einsatz von Technik immer wichtiger:

Die größte Fehlerquelle an der Kasse ist unbestritten eine fehlerhafte Eingabe des Zahlbetrags. Deshalb nutzen immer mehr Weinhändler die ZVT-Schnittstelle der euro-Sales Vino Kasse: Auf diese Weise wird der Zahlbetrag automatisch an das EC-Gerät gesendet. Und das Terminal teilt der Kasse mit, ob die Transaktion erfolgreich war. Das funktioniert übrigens auch für Zahlungen per Smartphone, wenn Ihr Terminal diese unterstützt.

Das Smartphone als mobiles Portemonnaie

Auch das Smartphone etabliert sich mehr und mehr für bargeldlose Zahlungen. ApplePay und die Girocard auf dem Handy werden bei Endverbrauchern immer beliebter.

PayPal ist ebenfalls auf dem Vormarsch: Privatpersonen nutzen zunehmend digitale Transaktionen, um „Schulden“ im Freundes- oder Familienkreis zu begleichen. Darüber hinaus hat die PSD2 Online-Kreditkartenzahlungen unbequemer gemacht. Viele Verbraucher entschieden sich für PayPal, weil sie die 2-Faktor-Authentifizierung scheuen oder bereits mehrfach an ihr gescheitert sind.

Bargeldlose Zahlung per PayPal im stationären Handel

Auch als Zahlungsart für Ihre Kasse kann PayPal interessant sein: Besonders jetzt. Denn immer mehr Kunden bestellen beim Weinhändler Ihres Vertrauens gern telefonisch, um die Ware mehr oder weniger kontaktlos in Empfang zu nehmen. Mit euro-Sales Vino können Sie Ihr PayPal-Konto auch am POS nutzen, um Zahlungen entgegen zu nehmen: Für telefonische Vorbestellungen können Sie auf diese Weise eine Vorauszahlung per PayPal ermöglichen. Die Abrechnung erfolgt wahlweise über Kassenbon oder A4-Beleg, den Sie den Kunden bei Abholung oder Lieferung überreichen. Neue Zahlungsarten für Ihre Kasse legen Sie sekundenschnell selbst an. Selbstverständlich können Sie auch für Rechnungen eine Vorauszahlung über PayPal ermöglichen.

Kontaktlose Zahlung per Gutschein oder Kundenguthaben

Mit euro-Sales Vino können Sie Ihren Kunden eine weitere Alternative bieten: Gerade ältere Kunden, die wenig oder gar nicht digital unterwegs sind, aber auch nicht mehr mit Bargeld bezahlen möchten, haben es aktuell schwer. Onlinebanking kommt oft nicht in Frage, das Überweisen von Rechnungsbeträgen erledigen viele ältere Kunden noch per Überweisungsträger, den sie von Hand in der Bank ausfüllen.

Weinhändler, die euro-Sales Vino nutzen, können Ihren Kunden nicht nur die Zahlung per Lastschrift ermöglichen. Neue Sepa-Mandate erstellen Sie direkt aus den Kundendaten auf Knopfdruck. Alternativ können Sie auch einen Pre-Pay-Service ermöglichen: Über einen Systemgutschein oder ein Kundenguthaben verwalten Sie eine beliebige Summe für den Kunden. Diese nutzen Sie bei jeder neuen Kundenbestellung zum direkten Rechnungsausgleich. Sie und Ihr Kunde behalten stets den Überblick, welches Guthaben aktuell zur Verfügung steht. So wird die bargeldlose Zahlung zum Kinderspiel.

Quellenangaben und weiterführende Links

https://www.girocard.eu/presse-mediathek/pressemitteilungen/2020/girocard-jahreszahlen-2019/

https://www.welt.de/wall-street-journal/article127152161/Unser-Geld-ist-viel-dreckiger-als-gedacht.html

https://app.handelsblatt.com/finanzen/zahlungsverkehr-coronavirus-geldscheine-sind-weniger-ansteckend-als-ihr-ruf/25719200.html?ticket=ST-691648-G7ZjbHeQADI1e5qzcQWu-ap2

https://www.bis.org/publ/bisbull03.pdf

Bildquelle: ©  juliatim / 123RF.com

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