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28/02/2020

eurosoft testet: Die Kasse im Messe-Einsatz

Die eigenen Produkte aus dem Blickwinkel des Kunden zu betrachten, ist nicht immer einfach. Gedankenspiele, Erfahrungen und das Feedback der Kunden können sehr hilfreich sein – aber wie es sich wirklich in der Haut Ihrer Kunden anfühlt, bleibt oft ein Geheimnis. Um wirklich nachvollziehen zu können, wie Ihre Kunden Ihr Angebot erleben, ist es oft hilfreich, die „Customer Journey“ exakt nachzustellen.

Genau auf diese Reise begab sich unsere Kollegin Annette Wöltje im Februar: Sie kennt unsere Kasse für Weinhändler ganz genau und richtet regelmäßig für und mit Weinhändlern neue Kassensysteme ein. Außerdem zeigt sie den Mitarbeitern vor Ort, wie alles funktioniert. Im Klartext bedeutet das: Sie steht daneben und erklärt. Richtig kassiert hat sie mit unserer Kasse noch nie – bis zur diesjährigen WEINmesse berlin.

Wie fühlt es sich an, mit euro-Sales Vino Wein an „echte Endverbraucher“ zu verkaufen? Das durfte unsere Kollegin auf der Messe ausprobieren: Die Weingalerie – Weine aus PORTugal war wieder mit einem Gemeinschaftsstand mit 13 portugiesischen Winzern vertreten. In diesem Jahr hatten unsere Kunden auch eine mobile Kasse dabei.

Nachdem sie am Verkaufsstand der Weingalerie diesmal selbst hinter der Kasse stand, wollten wir von Annette wissen, wie diese Erfahrung für sie war:

Annette, wie kam es eigentlich dazu, dass Du auf der Weinmesse hinter der Kasse unseres Kunden gelandet bist?

Hmm, eigentlich war das Ganze ein Spaß von Herrn Kubin (Anm. der Redaktion: Inhaber der Weingalerie): Wir haben zusammen die mobile Kasse geplant und eingerichtet. Am Ende sagte er, dass sie jetzt nur noch jemanden brauchen, der die Kasse auf der Messe bedient, weil gleichzeitig auch das Ladengeschäft in Charlottenburg geöffnet sei. Da ergab dann irgendwie ein Wort das Andere – ich hatte ohnehin einen Termin in Berlin und wollte schon seit langem mal „richtig“ mit unserer Kasse arbeiten…

Du kennst alle Daten und Fakten über unsere Kasse, testest neue Funktionen und schreibst Anleitungen für unsere Kunden. Wie war es für Dich, auf der anderen Seite der Kasse zu stehen?

Ehrlich gesagt war ich total aufgeregt… In unseren Demo-Systemen zu kassieren, ist schon was anderes als mit echten Kunden, die wirklich etwas kaufen. Bei uns in Beckum benutze ich normalerweise auch nie den Touch-Screen. Auf der Messe hatten wir einen Paypiont (Anm. der Redaktion: All-In-One-Kassen-PC) dabei – und weder Tastatur noch Maus. Ich war überrascht, dass ich so gut mit dem Touch-Screen klar kam. Selbst die Textsuche war easy, obwohl ich die Weine ja nicht kannte. Viele Flaschen konnte ich scannen, aber auch die anderen habe ich schnell gefunden. Da unsere Kunden für Ihren Webshop Fotos in den Artikeldaten hinterlegt haben, die man an der Kasse sehen kann, war es auch einfach zu sehen, ob das wirklich der richtige Wein ist. Es hat mir echt total viel Spaß gemacht!

Lief auf der Messe alles glatt, oder gab es auch Schwierigkeiten?

Am ersten Tag gab es eine Herausforderung, weil das Internet seitens der Messe sehr stark abgesichert war. Wir hatten die Kasse vorher nur im Geschäft unseres Kunden aufgebaut und dort alles getestet, aber nicht damit gerechnet, dass der Internetzugang auf der Messe den Aufbau verzögert. Das hat sich zum Glück schnell eingependelt.

Das mobile Kartenlesegerät für EC- und Kreditkartenzahlungen hat zwischendurch mal kurz gestreikt, war aber auch schnell wieder einsatzbereit. Ansonsten lief alles prima, unsere Kunden hatten die Messe perfekt organisiert.

Du warst live auf der Messe dabei – hast Du nach der Erfahrung in Berlin irgendwelche Tipps für die Nutzung einer mobilen Kasse?

Grundsätzlich würde ich immer – auch wenn die Kasse einen Touch-Screen hat – zusätzlich Maus und Tastatur mitnehmen. Zum Kassieren selbst braucht man die zwar nicht, aber für andere Funktionen von euro-Sales Vino ist das schon praktisch: Die Eingabe der Kundendaten, wenn jemand den Wein nicht mitnehmen, sondern geliefert haben möchte oder das Abrufen von Lagerbeständen im Außenlager usw..

In dem Zusammenhang hatte ich versucht, meine eigene Bluetooth-Maus mal eben mit der Kasse zu verbinden. Das hat nicht so gut geklappt, weil unglaublich viele Handys angezeigt wurden. Deshalb würde ich grundsätzlich eher Hardware mitnehmen, die per USB-Stecker oder Kabel verbunden werden kann.

Richtig gut fand ich, dass unsere Kunden ein Terminal für Kartenzahlung und reichlich Münzgeld organisiert hatten. Die wenigsten Messebesucher hatten Kleingeld parat aber da es einen Messerabatt gab, waren die meisten Preise und Endsummen krumm. Dank der guten Vorbereitung konnte trotzdem jeder etwas kaufen.

Sehr hilfreich war auch, dass wir die Kassenoberfläche für die Messe so angepasst hatten, dass alle Abläufe wie auf Schienen liefen – selbst für eine Praktikantin wie mich. Vom Messerabatt bis hin zu den Zahlarten war alles auf den mobilen Einsatz abgestimmt. So macht Kassieren Spaß.

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