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Hat der Klimawandel Einfluss auf den Weinbau?
09/09/2021

Hat der Klimawandel Einfluss auf den Weinbau?

Der Klimawandel verändert auch die Bedingungen für den Weinbau. Lange Trockenperioden, höhere Temperaturen und über das Jahr ungleich verteilte Niederschläge machen es den Winzern schwer. Spätfröste und extreme Wetterlagen mit teils sintflutartigen Regenfällen oder Hagel gefährden die empfindlichen Weinreben. Der Temperaturanstieg bedingt durch den Klimawandel verlängert die Vegetationsperiode der Pflanzen und die Reben blühen früher. 

Klimawandel und Weinbau: Auch Trauben bekommen einen Sonnenrand!

Langanhaltenden Trockenperioden sind in der Tat eine große Herausforderung für die Winzer. Die Wurzeln der Reben bekommen nicht genug Wasser und verlieren somit Energie zum Wachsen. Das hat zur Folge, dass weniger Saft und Mineralstoff gebildet werden und mehr Zucker eingelagert wird. Zudem können die Reben auch einen Sonnenbrand bekommen und bis zur Lese eintrocknen und abfallen. Schlimmer ist es aber, wenn sie mitverarbeitet werden, denn etwa bei der Gärung des Rotweins können dann mehr Bitterstoffe entstehen und das schmeckt man. Starkregen beispielsweise begünstigt den Mehltaubefall der Reben in den Sommermonaten und das kann zu Ernteausfällen führen. Somit können wir die Frage, ob der Klimawandel Einfluss auf den Weinbau hat, eindeutig mit „Ja“ beantworten.

Langanhaltende Trockenperioden sind eine Folge des Klimawandels
Klimawandel im Weinbau: Langanhaltende Trockenperioden ruinieren die Trauben

Man kann aus guten Trauben schlechten Wein machen, aber aus schlechten Trauben keinen guten Wein. Entscheidend ist hier die Erfahrung und das Gefühl, das der Winzer entwickelt, wenn er die Beere probiert und dann den Zeitpunkt der Lese bestimmt. Die Vorarbeit findet im Weinberg statt und die Feinabstimmung erfolgt im Keller!

Neue Sorten durch Klimawandel im Weinbau?

Die Auswahl an Weinen wird sich aufgrund des Klimawandels vergrößern und der Stil wird sich ändern. Die zunehmende Traubenreife steigert unter anderem den Alkoholgehalt und verbessert die Kernreife in den Beeren. In den nächsten Jahren werden in Deutschland voraussichtlich vermehrt Rotweine wie beispielsweise Merlot oder Pinot angebaut, während sich die Produktion von Rieslingen in weiter nördlich gelegene Breiten verlagern wird. Schon heute gelingt in Großbritannien die Sektproduktion aus heimischen Trauben. 

Akzeptieren Verbraucher neue Rebsorten?

Die Effektivität derartiger Anpassungsstrategien hängt nicht nur von den Winzern ab, sondern auch von der Bereitschaft der Verbraucher, den Wechsel der Weinsorten, die durch den Klimawandel bedingt sind, zu akzeptieren. Damit die Verbraucher bereit sind, einen „deutschen Merlot“ zu probieren, sollten frühzeitig Marketing-Aktionen geplant und durchgeführt werden! Vielleicht nehmen Sie das Thema in Ihrem nächsten Kunden-Newsletter auf! Eine gute und frühzeitige „Vorarbeit“ wird sicherlich Früchte tragen. Informieren Sie Ihre „Merlot-Liebhaber“ über den Einfluss des Klimawandels auf den Weinbau. In diesem Beitrag finden Sie hilfreiche Tipps und Informationen über das Erstellen von Newslettern und Datenschutzrichtlinien.

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