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Blogartikel: Steuersenkung zum 1. Juli im Weinhandel
05/06/2020

Steuersenkung zum 1. Juli im Weinhandel

Die Senkung der Mehrwertsteuer zum 1. Juli in Deutschland ist beschlossen. So will der Staat Wirtschaft und Konsum ankurbeln, die Steuersenkung soll von den Unternehmen möglichst direkt an Endverbraucher weitergegeben werden. Damit das möglich ist, müssen Weinhändler zum Monatswechsel dafür sorgen, dass alle Systeme, mit denen sie Belege für Kunden erstellen und Preise ausweisen, entsprechend vorbereitet sind. Wie können Sie sicherstellen, dass Sie die Änderung der Steuersätze gesetzeskonform abbilden?

Die meisten Kassen- und Warenwirtschaftssysteme verknüpfen Ihre Artikel mit einem festgelegten Steuersatz, aktuell 19, 7 oder 0 % Mehrwertsteuer. Auf den ersten Blick scheint die Lösung einfach: Durch das Anpassen der Werte im System nach Geschäftsschluss am 30. Juni / vor der Öffnung am 1.7.2020 könnten Sie die Prozente, die mit diesen Steuersätzen verknüpft sind, einfach überschreiben. Theoretisch. Wenn die GoBD (Grundsätze zur ordnungsmäßigen Führung und Aufbewahrung von Büchern, Aufzeichnungen und Unterlagen in elektronischer Form sowie zum Datenzugriff) nicht wären…

Durch einen „Eingriff“ in diese Referenzdaten ergeben sich für alte Belege, offene Kundenbestellungen und Gutschriften auf Rechnungen oft fatale Konsequenzen. Denn um die umfassenden Dokumentationspflichten zu erfüllen, müssen Sie alte, elektronisch erstellte Belege unverändert reproduzieren können. Eine Änderung der Steuersätze, die Änderungen alter Rechnungen oder Kassenbons nach sich zieht, wäre bedenklich.

Was müssen Weinhändler vorbereiten?

Um auf der sicheren Seite zu sein – und im Hinblick darauf, dass die Senkung der Mehrwertsteuer nur bis Ende 2020 gelten soll – sind neue Steuersätze in der EDV empfehlenswert. Darüber hinaus gilt es zu beachten, dass Sie diese Umstellung zum Jahresende wieder zurücksetzen müssen.

Wenn Sie die Senkung der Steuer direkt an Ihre Kunden weitergeben wollen, müssen Sie die Brutto-Preise anpassen. Und stehen somit vor vielen weiteren Aufgaben:

  • Preisschilder und Grundpreis-Informationen für Artikel im Ladengeschäft müssen geändert werden.
  • Ihre Kataloge und Preislisten sind ab Juli auch nicht mehr aktuell, sofern diese Bruttopreise und / oder einen konkreten Bezug zum aktuellen Steuersatz enthalten.
  • Die Preise in Ihrem Webshop brauchen ebenfalls ein „Update“ – und das zum richtigen Zeitpunkt.

Last but not least brauchen Sie ein Konzept dafür, wie Sie mit Gutschriften, Warenrücknahmen und / oder Kommissionsware verfahren, die sich auf Kundenbestellungen zum alten Steuersatz beziehen. Mitarbeiter müssen informiert werden, damit alles rund läuft.

Automatische Anpassung der neuen Steuersätze in euro-Sales Vino

Alle euro-Sales Vino Anwender können direkt aufatmen: Ihre Software ist zum 1. Juli automatisch für die Steuersenkung gerüstet! Wir sorgen dafür, dass Sie zum Stichtag die neue Mehrwertsteuer richtig ausweisen können. Das Beste daran: Sie transportieren die neuen Bruttopreise so automatisch in Ihren Webshop, der über euro-Sales Vino gesteuert wird. Ganz gleich, über welchen Kanal Sie verkaufen, euro-Sales Vino kennt den richtigen Bruttopreis.

Erstellen Sie Preisschilder für Ihre Regale im Ladengeschäft und Artikelkataloge mit euro-Sales Vino? Dann stehen Ihnen selbstverständlich auch für diese automatisch die neuen Werte zur Verfügung. So können Sie sich ganz entspannt auf das Wesentliche konzentrieren: Ihre Kunden und die richtige Weinauswahl für diese. So macht die Steuersenkung nicht nur Ihren Kunden Freude, sondern auch Ihnen als Unternehmer!


Bildquelle: © Bartolomiej Pietrzyk – 123RF.com / bearbeitet durch eurosoft

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