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Blogartikel: Wein schnell online verkaufen
31/03/2020

Wein schnell online verkaufen?!


Viele Weinhändler und Winzer ohne eigenen Webshop möchten Ihren Wein schnell online verkaufen. Denn wie lange sie in Zeiten der Corona- Krise noch direkt vermarkten dürfen und können, bleibt ungewiss. In Baden-Württemberg mussten Weinhändler Ihre Ladengeschäfte am 22. März schließen. Auch in den anderen Bundesländern gelten strenge Auflagen. Kein Wunder also, dass viele Unternehmer nun so schnell wie möglich online gehen möchten. Allerdings sind viele Weinhändler unsicher: Denn es gilt einiges zu beachten, um nicht nur schnell, sondern auch erfolgreich Wein online zu verkaufen. Erschwerend kommen zahlreiche formelle und rechtliche Hürden hinzu. Gibt es eine Lösung dafür?

Warum jetzt Wein schnell online verkaufen?!

Vor allem kleine Weinhandlungen können kaum gewährleisten, dass der empfohlene Abstand zwischen einzelnen Kunden und Mitarbeitern eingehalten wird. In Innenstadtlagen ist es oft keine Lösung, die Kunden draußen auf einem schmalen Bürgersteig Schlange stehen zu lassen. Und unbestritten bleiben immer mehr Menschen zu Hause. Zum Glück, bezogen auf die aktuelle Situation. Aber eben auch zum Leidwesen vieler Unternehmer.

Denn für Unternehmer wird es zunehmend kritisch. Die Umsätze nehmen ab. Der Aufwand, die Kunden im Laden zu bedienen, wird immer größer. Der Verkauf per Telefon, Fax oder E-Mail mit Lieferung oder Versand kostet viel Zeit. Und endet mit dem Erstellen einer Rechnung. Im Klartext: Anstelle eines schnellen Zahlungseingangs über den Barverkauf an der Kasse gibt es erstmal nur eine Zahlungsaufforderung für Ihren Kunden… 

Deshalb wird in Zeiten der Corona-Krise der E-Commerce zunehmend attraktiver. Das gilt vor allem für Lebensmittel, was auf den ersten Blick vielleicht kurios erscheint. Denn schließlich sind Nahrungs- und Genussmittel im Gegensatz zu den meisten anderen Waren fast überall noch vor Ort erhältlich.

Näher betrachtet ist es aber durchaus nachvollziehbar, dass das ganze Land sich scheinbar nur noch auf Dinge des täglichen Bedarfs konzentriert: Auch für viele Verbraucher ist die wirtschaftliche Lage ungewiss, so dass sie „nur in das Nötigste“ investieren möchten. Offensichtlich verlieren selbst extrem modebewusste Konsumenten die Freude an neuer Kleidung, wenn Kontaktsperre herrscht. Und nachdem mittlerweile in den meisten Haushalten ausreichend Nudeln und Toilettenpapier vorhanden sein müssten, steigt der Bedarf an Lebensmitteln, die Freude und Genuss versprechen. Absolut sinnvoll also, Ihren Wein jetzt schnell online anzubieten. 

Vorteile durch den Online-Verkauf

Die Stärken eines Webshops aus Unternehmersicht liegen klar auf der Hand: Kunden können unabhängig von den Öffnungszeiten in Ihrem Sortiment stöbern, jederzeit bestellen und bezahlen bestenfalls direkt. Ihre Kontakt- und Adressdaten geben die Kunden selbst ein. Das spart nicht nur Zeit, sondern verhindert auch Missverständnisse und Schreibfehler bei der Bestellannahme per Telefon.

Ganz schnell einen eigenen Webshop online stellen – wirklich eine gute Idee?

Ein Webshop ist nicht nur ein weiteres, virtuelles Schaufenster, sondern eine digitale Filiale. Sicher würde kein Weinhändler, der mit dem Herzen dabei ist, die Immobilie, den Fußboden oder das Mobiliar für ein weiteres Ladengeschäft zwischen Tür und Angel auswählen. In Bezug auf einen neuen Webshop legen viele Fachhändler in Zeiten der Corona-Krise allerdings den Fokus vor allem darauf, möglichst schnell Wein online verkaufen zu können. Daran ist grundsätzlich nichts verkehrt.

Allerdings ist die bloße Präsenz im Netz noch keine Erfolgsgarantie: Die Messlatte für Ihre Kunden in Bezug auf technische Funktionalität, optimierte Darstellung auf mobilen Endgeräten und automatisierte Services setzen „die Großen“. Allen voran wohl Amazon. Verglichen mit diesen Verkaufsplattformen wirken die meisten selbstgestrickten Webshops in den Augen von Endverbrauchern unattraktiv und wenig professionell. In etwa so, als würde ein Hotelgast eine 2-Sterne Pension in der Erwartung besuchen, den Standard eines Luxushotels vorzufinden… Diese Pension würde den Qualitätsunterschied sicher über das Preis-Leistungsverhältnis begründen. Diese Option gilt im Onlinemarkt mit Wein leider nicht, denn die Big Player bieten Ihre Produkte oft obendrein besonders günstig an. Fakt ist: Viele Endverbraucher reagieren mit nahezu unerbittlichem Unverständnis, wenn ein Webshop eines unabhängigen Fachhändlers gewisse „Grundstandards“ nicht erfüllt. Und wechseln direkt in einen anderen Shop, denn Anbieter, die online Wein verkaufen, gab es schon vor Corona en masse.

Neben den technischen Voraussetzungen müssen Unternehmer, die schnell einen Webshop für Wein online bringen möchten, rechtssichere Texte für Impressum, Datenschutz und Widerrufsrecht formulieren. Darüber hinaus haben die meisten Weinhändler ihre AGB vor langer Zeit formuliert – und darin nicht berücksichtigt, dass sie ihren Wein künftig auch online vermarkten werden.

Wer Lebensmittel – insbesondere Wein und Spirituosen – online verkaufen möchte, muss obendrein eine ganze Reihe von strengen Vorschriften (die LMIV, das Jugend-Schutzgesetz, Vorgaben für die Preisauszeichnung, etc.) beachten. Sonst droht schnell eine Abmahnung.

Wie können Weinhändler nicht nur schnell, sondern auch erfolgreich Wein online verkaufen?

Erfolgsgeschichten aus dem Onlinehandel mit Wein beginnen selten mit einem Webshop, den der Inhaber mal eben schnell selbst gebastelt hat. Normalerweise ist ein IT-Partner an Bord, der die Technik zur Verfügung stellt. Und im besten Fall kennt dieser Partner die Branche und weiß, welche Besonderheiten Weinfachhändler im E-Commerce berücksichtigen müssen. Hinter erfolgreichen Webshops steckt fast immer auch eine Vision bzw. eine ausgefeilte Marketingstrategie. Und last but not least: Zeit und Herzblut des Händlers. Denn die Produkte müssen auch online ansprechend präsentiert und fachkundig beschrieben werden.

In der aktuellen Situation steht jedoch im Vordergrund, einerseits möglichst schnell den neuen „kontaklosen Verkaufskanal“ zu schaffen und andererseits das Investitionsrisko gering zu halten. Denn keiner weiß, was kommen mag und wie lange das dauern wird. Dennoch sorgen sich viele Unternehmer, denn die Technik muss einfach und vor allem einwandfrei funktionieren. Auch die Frage nach der Sicherheit – die Daten der Kunden und des Händler auf der einen und die rechtlichen Vorschriften auf der anderen Seite – bereiten Weinhändlern schlaflose Nächte.

Genau diese Sorgen möchten wir Weinhändlern nehmen, indem wir Ihnen die technische Basis für den E-Commerce zur Verfügung stellen. Ohne Investitionsrisiko, damit Sie schnell und sicher online gehen können.

Online schnell Wein verkaufen – Die Lösung

Vielleicht haben Sie die aktuelle Meldung der Weinwirtschaft bereits gelesen: Über die Online-Plattform Stayhomedrinkwine.de (kurz: SHDW) können Sie Ihren Kunden innerhalb kürzester Zeit Ihre Weine online verkaufen. Dieser Service ist für Sie während der Corona-Krise kostenlos! Die Initiative „stay home, drink wine“ ist unser Beitrag dazu, den stationären Fachhandel zu unterstützen. Deshalb stellen wir den Zugang zu SHDW nicht nur unseren Kunden zur Verfügung. Auch andere Händler, die Ihre Weine schnell online anbieten möchten, können teilnehmen.

In der ersten Aprilwoche geht es los: Die ersten 10 Händler gehen innerhalb weniger Tage an den Start. Wir werden hier auf Weinhandel.digital berichten.

Dabei sein?

Wenn Sie schon jetzt mehr über SHDW erfahren möchten, steht Ihnen unser Kollege Bernd Sprenger, unser Experte für Weinhandel und E-Commerce, gern persönlich zur Verfügung: Bernd.Sprenger@eurosoft.net / 02521 – 85 04 602.

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Bildquelle: © Maksim Pasko / 123RF.com bearbeitet von eurosoft

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Hintergrund Zitat
Wenn Du schnell gehen willst, geh allein.
Aber wenn Du weit gehen willst, geh mit anderen.

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